Donnerstag, 16. April 2015

Ein Schluck "Betrunkener Tiger"

Nach einem sehr guten Frühstück fuhren wir im Nebel durch die schöne Landschaft der Natal Midlands – ein fruchtbares Gebiet mit vielen Rinderherden.
 
In der Nottingham Road Brauerei, einer der ältesten kleinen Brauereien des Landes: Tyler, der junge Manager, erklärt uns die Besonderheiten der 5 Biersorten. Er geht auch auf die kreativen Biernamen ein, etwa Whistling Weasel (pfeifendes Wiesel) oder Drunken Tiger (betrunkener Tiger; dieses Bier hat den meisten von uns am besten geschmeckt). In der Brauerei wird noch alles von Hand gemacht, sogar das Verschweißen der Etiketten.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu den Howick Wasserfällen. Es ist Herbst in Südafrika. Durch Nebel, Kälte und Nieselregen erreichen wir unser heutiges Ziel: das Sanni Pass Hotel auf 2.473 Meter Seehöhe. Hier übernachten wir. Trotz mehrerer Stromausfälle genießen wir unser Abendessen in gemütlicher Atmosphäre und freuen uns schon auf unseren morgigen Ausflug nach Lesotho.

Hermann Kronsteiner

Erstes Foto-Shooting mit Pavianen

Die heutige Fahrt im Bus ist lang, aber beeindruckend. Wir haben uns die Landschaft nicht so grün vorgestellt. Das Schattenspiel der Wolken über den Bergen fasziniert mich. Zuerst denke ich, die dunklen Stellen an den Berghängen sind verbranntes Gras.

Viele Menschen wohnen in Blechhütten – unter Umständen, die für uns unvorstellbar sind. Trotzdem wirken sie zufriedener, als wir es oft sind.

Bei der Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft erleben wir wieder eine Überraschung: Plötzlich taucht inmitten der Natur ein schönes Hotel auf. Alles ist sehr großzügig angelegt.

Nach dem Mittagessen, das uns sehr gut schmeckt, gehen wir auf Fotomotiv-Suche. Und siehe da, wir können die ersten Paviane knipsen.

Die Reise soll so schön und nett weitergehen. Wir sind eine tolle Gruppe!


Elisabeth und Karl Tratberger

Mittwoch, 15. April 2015

Menü mit Krokodil und Antilope

Nach unserer Ankunft in Johannesburg absolvierten wir gleich einen „Marathon-Tag“. Auf dem Programm standen dabei das Weltkulturerbe „Cradle of Humankind“ (Wiege der Menschheit), das Maropeng Center und die Sterkfontein Höhle. Hier hatten wir müde Krieger fast 200 Stufen zu bewältigen. Im Anschluss wurden wir mit dem sehr schönen Misty Hills Country Hotel entschädigt.  Wir bezogen die Zimmer und ruhten uns etwas aus.

Dann trafen wir uns zu einem Abendessen, das uns wirklich begeisterte: die verschiedenen Fleischsorten wurden direkt vom Spieß auf den Teller geschnitten. Es gab Rind und Huhn, aber auch Krokodil, Antilope und Kudu (eine spezielle Antilopenart). Alles schmeckte ausgezeichnet. Auf dem Tisch stand eine kleine „gehisste Fahne“. Wenn man die Fahne umlegte, war dies das Zeichen für den Kellner, dass man satt war. Müde fielen wir dann in unsere Betten.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns, mehr oder weniger ausgeschlafen, an einem guten Frühstücks-Buffet. Um 7 Uhr 30 machten wir uns in die Provinz  KwaZulu-Natal zu den großen Drakensbergen auf.

Unser Busfahrer Abraham und unser Reiseleiter Alex (er kommt aus Holland und lebt seit 26 Jahren in Südafrika) überraschten uns damit, dass wir die Panoramaroute und nicht die Autobahn nahmen.

Wir fanden ein tolles Plätzchen für einen Fotostop und konnten dort entzückende afrikanische Tiere aus Ton erstehen. Danach ging es ins Hotel, wo wir ein Mittagessen einnahmen. Am Nachmittag  konnten wir die Umgebung genießen – ein Buschbock hat uns auch besucht. 

Elfi Meyer


PS: Unsere Mitreisende Hilde ließ sich durch die Drakensberge zu einem schönen Gedicht inspirieren:

Wo sanft das Abendlicht sich neigt
gehorsam die Natur hier spricht
Vogelgeschnatter
bewegtes Grün
Lebensfreude
gebrannte Haut
des Nachts die Stille.


Dienstag, 14. April 2015

Von Wien via München nach Johannesburg

Mir ging es wie immer vor Reisen: Schon am Tag vor der Abreise spürte ich, wie meine Aufregung stieg. Vieles war noch zu organisieren. Dazu kam, dass es meine erste Afrikareise war - und mein erster Langstrecken-Flug: Von München nach Johannesburg ist man 10,5 Stunden in der Luft.

Am Sonntag war es soweit: Mit dem Zug fuhren wir nach Wien. Gegen 15 Uhr trafen sich alle von Wien startenden Mitreisenden am Check-in des Flughafens. Monika und Moira von World Vision hatten alles gut vorbereitet, und so ging es recht schnell. Zugleich hatten wir Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen. Monika verließ uns dann wieder, während Moira uns auf der Reise begleiten wird. Um 17 Uhr konnten wir endlich an Bord gehen, um nach München zu fliegen. Dort stießen weitere sechs Reiseteilnehmer zu uns. Nun waren wir vollzählig.

Es war schon dunkel, als der Airbus der South African Airlines kurz nach 21.00 Uhr abhob. Viel geschlafen haben ich und die anderen Reiseteilnehmer nicht. Doch der Flug verlief bis auf ein paar Turbulenzen ruhig. Um 6.00 Uhr früh konnten wir durch die Flugzeugfenster einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen. Auch ein Frühstück wurde uns serviert, bevor wir in Johannesburg landeten. Da die Einflugschneise des Flughafens im Nebel lag, machte der Kapitän zuvor eine ausgiebige Ehrenrunde. Wir waren erleichtert, als wir alle unser Gepäck wieder erhalten hatten. Vor dem Flughafen erwartete uns Alex, unser Guide. Mit einem etwas ehrfürchtigen Gefühl betrat ich erstmals afrikanischen Boden und wartete auf den Bus, der uns in den kommenden Tagen quer durch das östliche Südafrika begleiten wird.

Franz Asen

Montag, 13. April 2015

Auftakt zur Patenreise 2015 nach Swasiland

Die World Vision-Patenreise ins südliche Afrika hat begonnen! 19 Patinnen und Paten werden in den nächsten 2 Wochen Südafrika und Swasiland bereisen. Höhepunkt wird das Treffen mit ihren Patenkindern sein.

19 Patinnen und Paten aus Österreich haben sich gestern auf den Weg ins südliche Afrika gemacht. Heute sind sie gut in Johannesburg angekommen. Auf einer Rundreise werden sie zuerst Südafrika kennen lernen. Anschließend fahren sie in den benachbarten Kleinstaat Swasiland. Dort steht am 20. April 2015 ein Besuch in unserem abgeschlossenen Projekt Gilgal auf dem Programm. Am 21. und 22. April werden die Patinnen und Paten im Projekt Lubulini ihre Patenkinder treffen. 

In diesem Blog können Sie die Patenreise in den nächsten Tagen miterleben. Unsere Patinnen und Paten werden in Wort und Bild ihre Eindrücke schildern. Viel Freude beim geistigen Mit-Reisen!