Posts mit dem Label Myanmar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Myanmar werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 14. November 2012

Reise nach Myanmar - 5. Tag: „Er hat uns einfach an die Armee vermittelt und Geld dafür bekommen…“

Der letzte Tag in Myanmar bietet uns eine einmalige, eine besondere Begegnung. Die Regierung hat erst kürzlich ihre Zustimmung gegeben, die unzähligen Kindersoldaten aus der Armee zu entlassen. Mit Ende November soll eine Liste aller minderjährigen Soldaten vorliegen. Aber schon vorab wurden 42 Soldaten entlassen. Sie werden nun von World Vision im Resozialisierungsprozess begleitet. Dazu gehört psychologische Betreuung, wie auch eine Berufsausbildung, damit die Jugendlichen eine Zukunft ohne Waffen haben.
Zwei von Ihnen haben sich bereit erklärt, uns zu treffen und ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Aus Sicherheitsgründen können wir hier keine Namen verwenden.

Freitag, 9. November 2012

Reise nach Myanmar - 4. Tag: Quer über´s Land

Am vierten Tag mussten wir leider das Projektgebiet von Yenanchaung wieder verlassen. Mit einem Highway Bus fuhren wir entlang der einzigen Autobahn von der Mitte neun Stunden lang in die Hauptstadt Yangoon. Unterwegs sind uns auf der Autobahn ungefähr so viele Autos begegnet, wie man an einem durchschnittlichen Wochentag auf der Tangente in Wien in zwanzig Minuten antrifft. Am Abend hatten wir dann eine Gelegenheit, auch einmal ein wenig touristisch auf dem Weg zu sein. Wir besuchten die Shwedagon Pagode, den Haupttempel in Yangoon. Nachdem es 21.30 Uhr am Abend war, ein besonderes Erlebnis, da nicht viele Leute am Weg sind. Wir wollen Euch auch diesen Eindruck weitergeben. 

Morgen wartet ein aufregendes Erlebnis auf uns, wir werden auf zwei ehemalige Kindersoldaten treffen, die aus der Armee entlassen worden sind und nun Unterstützung von World Vision erhalten.

Donnerstag, 8. November 2012

Reise nach Myanmar - 3. Tag: Eine emotionale Reise

Nach so einem Tag, wie dem letzten Tag freuten wir uns schon auf die neuen Erlebnisse. Der erste Programmpunkt war ein Treffen mit Patenkindern im Projektbüro. Die drei Mädchen sind extra für uns um 5 Uhr in der Früh aufgestanden, um uns zu treffen – zwei Stunden Anreise aus den Dörfern. Stolz zeigen sie uns ihre schönen Kleider und erzählen uns auch, wie gerne sie in die Schulen gehen, die World Vision errichtet hat. Eine erzählt uns, sie möchte Lehrerin werden, eine andere hat den Beruf der Ingenieurin für sich entdeckt. Eine Mutter erzählt uns, dass sie selber weder lesen noch schreiben kann. Sie erzählt uns, wie dankbar sie ist, dass ihre Tochter jetzt im gleichen Dorf eine Schule besuchen kann und dass sie nun auch von ihrem Kind ein wenig lesen und schreiben lernt. Wir haben das Glück, Geschenke von den Paten für die Kinder mitzuhaben, die wir den Kleinen übergeben. Sie freuen sich sehr über Stifte, Hefte und Bälle. Ein Mitarbeiter erklärt uns, dass Papier sehr wertvoll in Myanmar ist. Das stimmt uns nachdenklich, wenn man bedenkt, wie achtlos bei uns oft Papier weggeworfen wird.

Montag, 5. November 2012

Reise nach Myanmar - 2. Tag: Darauf kann man nicht vorbereitet sein

Wieder geht es los in der Nacht, um 4 Uhr zum Flughafen. Von Yangoon fliegen wir nach Nyang U in der Mitte des Landes. Am Flughafen werden wir bereits vom Projektmanager Marku freudig erwartet. Wir fahren durch die Touristenhochburg Bagan, die Stadt der tausend Tempel. Mehr als 4.000 Pagoden in jeder Größe stehen hier links und rechts der Straße. Nach einer Stunde erreichen wir die Stadt Yenanchaung. Im Büro des Area Development Programs (ADP) werden wir von allen Mitarbeitern herzlich empfangen.

Reise nach Myanmar - 1. Tag: Yangoon bei Nacht

Yangoon bei Nacht
Wir erreichen Yangoon, die größte Stadt Myanmars erst spät abends. Leider sehen wir nicht viel. Yangoon ist trotz seiner 6 Millionen Einwohner nur spärlich beleuchtet, vor allem verglichen mit anderen asiatischen Metropolen.

Reise in unser Projektgebiet nach Myanmar

Liebe Leserinnen und Leser!
Einige Passagen dieses Blogs wirken sehr lang. Allerdings war die Reise so mitreißend, so begeisternd und unglaublich beeindruckend, das ich es nicht geschafft habe, Teile wegzustreichen. Ich hoffe, Sie finden die Zeit, die Geschichten zu lesen und die Bilder anzuschauen.