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Donnerstag, 18. November 2010
Malawi Tag 4: Immer mehr Malawi-Kinder besuchen die Schule
Ihr Lehrer ist mit 19 Jahren wahrscheinlich der jüngste seines Standes in Malawi. Die Kinder hängen im an den Lippen wenn es um Mathe, Wissenschaft undUmwelthemen geht. Beim Besuch der Primary School für 6- bis 14-Jährige erfahren wir Einiges über die Zukunftspläne der Schüler und Schülerinnen. Die meisten wollen später auch in die Secondary School und dann Ingenieur oder Lehrer werden. Für viele wird dann doch nichts daraus, weil das Schulgeld nicht leistbar ist. Da übernimmt World Vision in vielen Fällen die Kosten. An dieser Schule sind übrigens 200 Patenkinder. Die Freude über die Fußball Dressen aus Österreich war riesig.
Malawi Tag 4: HIV/AIDS -Hilfe im Dorf
HIV/AIDS gehört zu den größten Gesundheitsproblemen in Malawi. World Vision hat in den vergangenen Jahren ein Netzwerk von Freiwilligen in den Dörfern initiiert. Die Gruppe versorgt vor allem HIV-Infizierte Dorfbewohner an Ort und Stelle mit einfachen Methoden und unter Anwendung von Naturheilmitteln. Um die Aus- und Fortbildung und die Bereitstellung der nötigen Ausrüstung kümmert sich World Vision. Für die Betroffenen bedeutet die rasche Erreichbarkeit medizinischer Grundversorgung noch viel mehr als nur die Linderung von Schmerzen. Die Zuwendung durch die hilfsbereiten Nachbarn hilft ihnen auch über die Ängste vor dem Krankheitsverlauf hinweg.
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Malawi
Mittwoch, 17. November 2010
Malawi Tag 3: Kinder in Malawi - Geschenke für Patenkinder
Herzlicher Empfang für die Delegation von World Vision Österreich in den kleinen Dörfern des Projektgebiets Mpanda. Es wird getanzt und gesungen.
Die Kinder nähern sich zunächst ein wenig schüchtern, aber schnell überwiegt die Neugierde. Unsere Kamera wird bewundert und sobald man den Kindern ein soeben gemachtes Foto zeigt, folgen Riesengelächter und großes Staunen über dieses Wunder der Technik. Kurze Berührungen mit der Hand: „Wie fühlt sich diese blasse Haut eigentlich an?“ fragen sich Kleinen, von denen manche wohl noch nie einen Weißen gesehen haben.
Dienstag, 16. November 2010
Malawi Tag 2: Malawi-Besuch: Erster Tag im Projektgebiet Mpanda
Zunächst durch eher flache Landschaft fährt man bald über ein Hochplateau mit Blick auf verkarstetes Gebirge am Horizont. Was uns gleich aufgefallen ist: es gibt kaum ungenutztes Land, - wo man hinschaut, haben die Bauern der kargen Landschaft mit geringsten Hilfsmitteln fruchtbares Ackerland abgerungen und Saatgut ausgebracht. Jetzt heißt es warten, auf den großen Regen, der für eine gute Ernte im kommenden Frühjahr sorgen soll. Malawi war vor noch einigen Jahren nach einer langen Dürreperiode vom World Food Program abhängig,- heute kann sich die Bevölkerung endlich selbst ernähren. Vor allem Mais, Kartoffeln, Zwiebel und Tomaten gedeihen auf den rostroten Feldern, - wenn das Wetter mitspielt. Nicht alle wollen sich darauf verlassen zeigt das Beispiel einer bäuerlichen Kooperative, die mit Unterstützung von World Vision ein Bewässerungssystem entwickelt hat. Mit einer kleinen Pumpenanlage wird aus einem nahe gelegenen Bach Wasser auf die Felder gebracht. Für 10 Familien ist damit die Ernte gesichert. Weitere wollen sich der Initiative anschließen und sind bereit, dafür auch einen kleinen finanziellen Beitrag zu leisten, damit die Wartungs- und Betriebskosten gedeckt sind. World Vision setzt auch hier auf partnerschaftliches Miteinander für einen nachhaltigen Erfolg. Eigenverantwortung motiviert.
Über unser erste Begegnung mit Patenkindern wird im nächsten Beitrag berichtet.
Über unser erste Begegnung mit Patenkindern wird im nächsten Beitrag berichtet.
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Montag, 15. November 2010
Malawi Tag 1: World Vision Österreich besucht Malawi
Nach 24 Stunden Flug geht es gleich nach der Ankunft in Lilongwe, der Hauptstadt von Malawi, bei sommerlichen Temperaturen in éinen Sitzungsmarathon mit dem Leiter des World Vision National Office und seinen Mitarbeitern. Nach einem herzlichen Empfang blieb nicht viel Zeit für den Austausch von Höflichkeiten, denn unsere neugierigen Fragen brannten uns auf der Zunge. "Wie geht´s unseren Patenkindern und was gibt es Neues aus unserem Regionalprojekt Mpanda zu berichten?" Geduldig beantworten unsere Kollegen, die insgesamt 43 Projektgebiete betreuen, unsere Fragen bis ins Detail. Aber was bringen tausend Worte und Statistiken, ohne sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Deshalb brachen wir gleich am frühen Morgen des nächsten Tag, Dienstag, ins 360 km weiter südlich gelegene Mpanda-Projekt auf.
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