Mittwoch, 27. März 2013

Unsere Pressesprecherin ist aktuell in den Libanon gereist, um die syrischen Flüchtlingsfamilien in Bekaa zu besuchen und sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. In Kürze werden Sie hier den ersten Lagebericht lesen können!

Dienstag, 26. März 2013

Der Alptraum von der Flucht aus Syrien - Teil 2

Muna‘s Geschichte ist eine von vielen

Auch Rana ist mit ihren Kindern aus Syrien geflohen. Als ihr Haus von einer Rakete getroffen wurde, war sie beim Aufräumen und die Kinder spielten im Kinderzimmer. Sie schrie nach ihren Kindern und rannte Schutz suchend mit ihnen in die untere Hausetage. Draußen hörte sie Raketen und Bomben einschlagen. Drei Stunden lang harrte sie gemeinsam mit den verängstigten Kindern im Schutzraum aus. Zusammen mit ihren vier Söhnen entschied sie sich zur Flucht.

Montag, 25. März 2013

Der Alptraum von der Flucht aus Syrien - Zwei Mütter erzählen ihre traurige Geschichte, Teil 1

Eine Millionen Menschen sind auf der Flucht vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien. Neben dem Libanon haben abertausende Familien Zuflucht in Jordanien gefunden. In der syrischen Heimat waren es ganz normale Familien, deren Väter einer Arbeit nachgingen und ein geregeltes Einkommen hatten. Nun sind sie auf der Flucht, haben alles hinter sich gelassen und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Es sind vor allem die Kinder, die unter der Situation leiden. Viele werden von Alpträumen geplagt.

Freitag, 22. März 2013

Mit einem "Strohhalm" Leben retten

„Es spielt keine Rolle, aus welcher Quelle sie das Wasser schöpfen, solange es rein ist und solange das Wasser den Durst der Menschen löscht.“ (Jiddu Krishnamurti, 1895 – 1986, indischer Philosoph)
 

Zum Welttag des Wassers: Wassermangel ist eines unserer größten Probleme auf der Erde. Der weltweite Wasserverbrauch hat sich in den vergangenen 100 Jahren verzehnfacht - durch die wachsende Bevölkerung, durch Industrie, Verkehr und wachsenden Fleischkonsum in den Industrie- und aufstrebenden Schwellenländern.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Mali: Noch keine Rückkehr in den Norden

Mein Name ist Boureima Tamboura. Ich bin 35 Jahre alt und komme aus Boni bei Douentza. Ich bin ein Händler. Vor den Kämpfen im Norden habe ich meine Waren in Koro (Provinz Mopti) eingekauft und in Douentza oder Gao verkauft.
Als wir von den Kämpfen in Timbuktu hörten, habe ich meiner Frau gesagt, dass wir uns mit unseren Kindern bereit machen sollten, die Gegend zu verlassen. Ich war gerade in Koro und musste zu ihnen zurück fahren um sie abzuholen. Mein Bruder und dessen Frau beschlossen auch zu gehen. Die Reise hierher war sehr anstrengend, besonders für meine vier Kinder. Wir hatten nicht viel Geld und benutzten darum meinen Eselskarren für den Transport. Wir kamen am 10. Januar in Koro an.