Mittwoch, 6. Februar 2013

Kein gewöhnlicher Tag in Mali (Teil 3)

Ein Bericht von Maria Mutya Frio, unserer Kollegin in Mali
 
Bald jedoch hatte die Familie den Kontakt zu Sata verloren, als die Rebellen die Telekommunikations- leitungen unterbrochen hatten. Diese Woche sind die Regierungstruppen in Richtung Timbuktu unterwegs. Namina antwortet: "Jetzt, wo die Dschihadisten auf der Flucht sind, kann auch Namina fliehen - wenn die Dschihadisten sie nicht getötet haben."

Dienstag, 5. Februar 2013

Kein gewöhnlicher Tag in Mali (Teil 2)

Ein Bericht von Maria Mutya Frio, unserer Kollegin in Mali

"Ich sah eine Gruppe von Dschihadisten zu dem Haus kommen, die Sata mit Gewalt mitnahmen”, erzählt Namina. "Sie gaben ihren Eltern CFA 10.000 ($ 20), um Sata zu heiraten. Die Dschihadisten sagten, die Eltern hätten keine andere Wahl, und dass sie Sata dorthin mitnehmen würden, wo sie selbst lebten. Die Dschihadisten waren mit Gewehren bewaffnet Das Mädchen weinte und versuchte, sich von ihrem Entführer loszureißen. Auch ihre Mutter weinte."
 

Montag, 4. Februar 2013

Kein gewöhnlicher Tag in Mali

Ein Bericht von Maria Mutya Frio, unserer Kollegin in Mali

Heute ist ein kein gewöhnlicher Tag. Ich bin in Mali, wo ich mit Familien spreche, die vor der Gewalt im aktuellen bewaffneten Konflikt geflohen sind. In den vergangenen Wochen habe ich die Berichte über die gemeinsame Militäraktion der Regierung mit französischen Truppen gegen die Rebellen beobachtet. Um eine strenge Auslegung der Scharia zu untermauern, haben diese Gruppen Malis nördliche Provinzen seit dem letzten Jahr besetzt gehalten. Als ich die Nachricht darüber las, schüttelte ich meinen Kopf: Nicht noch ein Krieg! Irgendwann habe ich genug von den Berichten über militärische Konflikte. Und mein Tag geht weiter.


Mittwoch, 9. Januar 2013

Reisebericht zu Mosambik und Swasiland

Nach der Ankunft im Hotel bin ich sofort zur Bank gegangen, um Meticais einzutauschen. Diese sind in Europa nicht erhältlich. Danach machten wir uns auf, um für Toquira, Carlitos und deren Familien, aber auch für die Kinder in den zu besuchenden Projekten einzukaufen.
Am nächsten Morgen brechen wir auf; nach 1,5 Stunden erreichen wir unsere erste Station und treffen Carlitos, seine Familie und Nachbarn. Nach ca. einer Stunde brechen wir zum nächsten Projekt auf, einer fertig gestellten Schule, für die ich 2010 den Grundstein gelegt habe. Sie ist inklusive der Schuleinrichtung, also Tische und Bänke fertig – welch ein Unterschied zur alten Schule! Danach gibt es eine kurze Gesprächsrunde mit der Dorfgemeinschaft, die uns ihre Wünsche und Probleme vortragen. Musik und Tanz gehört wie immer dazu. Danach geht’s weiter zu Toquira, meinem zweiten Patenkind in Mosambik, und dessen Familie.

World Vision Österreich Blog

In unserem Blog berichten wir von unseren Reisen oder wichtigen Aktionen, bringen aber auch inspirierende Zitate, Gedanken und Texte zur Advent- und Fastenzeit. Unsere aktuellsten Informationen zu Projekten, Patenschaften, Katastrophenhilfe oder wichtigen Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage und unseren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und TumblR. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auch auf diesen Seiten!