Montag, 27. April 2015

Rückreise nach Österreich

Auf dem Markt von Manzini konnten wir noch unsere letzten Souvenirs kaufen. Dann nahmen wir Abschied von Swasiland. Mit einem kleinen Düsenjet, der zur Hälfte von unserer Gruppe belegt war, flogen wir nach Johannesburg. Blitze und Turbulenzen machten den 40-minütigen Flug zu einem kleinen Abenteuer.

Alles hatte bis jetzt geklappt. Doch in München kamen wir verspätet an, und einige von uns versäumten deshalb den Anschlussflug nach Wien. So hatten wir Zeit, um uns von Arno, Elisabeth, Susanne, Franz und  Greti zu verabschieden, die  von München aus ihre Heimreise antraten.


Zu Mittag war es dann soweit: Alle Paten waren müde, aber gesund und um viele neue Eindrücke aus Südafrika und Swasiland reicher zu Hause angekommen.

Donnerstag, 23. April 2015

Besuch in einer Kindertagesstätte

Der Tag mit dem Besuch einer Kindertagesstätte im Projekt Lubulini war voller emotionaler Eindrücke. Er begann mit der Besorgung von Reis, Maismehl, Äpfeln und natürlich Süßigkeiten. Damit wollten wir die Mädchen und Buben in der Kindertagesstätte überraschen.

In einer Kindertagesstätte in Swasiland
Die Kinder genossen ihre Mahlzeit und freuten sich über die Luftballone. Und die Betreuerinnen freuten sich über die mitgebrachten Lebensmittel. Der Besuch in der Kindertagesstätte hat mir gezeigt, wie wichtig die Arbeit von World Vision in Swasiland ist. Auch die Gemeindevorsteher waren vor Ort und haben uns mit ihren Ideen und Perspektiven beeindruckt.

Landwirtschaftliches Projekt von World Vision in Swasiland
Vorher hatten wir ein landwirtschaftliches Projekt besucht. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie 10 Hektar Land nur mit der Hand kultiviert werden. Die Gemeinde baut dort Mangos, zwei Sorten Süßkartoffeln, Kürbisse, Mangold, Mais und Bohnen an. Mit den Erträgen werden 70 bis 100 Haushalte mit frischem Gemüse versorgt.

Tanzvorführung in Grundschule in Swasiland
In der Grundschule wurden wir bereits freudig erwartet. Obwohl sie eigentlich Semesterferien hatten, haben uns die Kinder mit strahlenden Augen empfangen. Sie haben uns mit Tanz und Gesang begrüßt, und wir haben uns mit Buntstiften und anderen Geschenken aus Österreich bedankt.

Wir haben aber auch gesehen, dass es noch Herausforderungen in Lubulini gibt. Wasser ist ein kostbares Gut, denn das Sinken des Grundwasserspiegels führt zur Austrocknung der Brunnen. Jetzt muss mit Pumpen, Leitungen und großen Investitionen das Wasser vom Fluss in diese entlegene Region  gebracht werden. 

Elisabeth

Mittwoch, 22. April 2015

Unsere Paten haben ihre Patenkinder getroffen!

Es waren Augenblicke, auf die sich die Patinnen und Paten aus Österreich schon lange gefreut hatten: Gestern, am 21. April 2015, haben sie in unserem Projekt Lubulini in Swasiland ihre Patenkinder getroffen! Das Zusammentreffen bildete den Höhepunkt der Patenreise ins südliche Afrika.


Es waren herzliche, lachende Begegnungen zwischen den Patenkindern und uns Paten!

Franz  & Greti Raschhofer





Es hat zwar länger gedauert, den schüchternen jungen Mann Linda aus seinem „Schneckenhaus“ zu locken. Aber beim Fußballspiel wurde er schon lockerer. Und das Interesse an meinem Handy ermöglichte sogar eine Verständigung zwischen uns beiden. Kann ich da künftig noch über das Handy schimpfen?

Michael Bendl



Sehnsüchtig fuhr ich nach Lubulini. Wie rührend der Augenblick der Begegnung mit Mamba. Stillschweigend drückte ich sie an mein Herz und hielt sie fest. Umgeben von aufgeregten Paten und leuchtenden Augen. Es waren unvergessliche Stunden.

Hilde Steiner



Was für eine große Freude, das Projekt Lubulini zu unterstützen. Und was für ein noch größeres Glück, dass man dabei auch die Kinder besuchen und in ihre strahlenden Augen sehen kann.

Karl-Heinz & Brigitte



Swasiland ist leider sehr arm. Von den World Vision-Projekten bin ich wirklich beeindruckt. Das Zusammentreffen mit dem  Patenkind war sehr berührend und emotional. Ich bin froh, ein bisschen helfen zu können.

Margit König



Der Dienstag war für mich ein sehr schöner Tag. Ich lernte mein Patenkind Cedusirone kennen - einen schüchternen, hübschen Burschen. Auch seine Mutter habe ich getroffen. Ich war überrascht, dass mein Patenkind eine kleine, süße Schwester hat.

Ingeborg Sturm



Ich sah dem Treffen mit den Patenkindern etwas skeptisch entgegen. Doch als ich die beiden Kinder Nomvuyo und Musawenkhosi in der ersten Reihe mit den Namenstafeln sitzen sah, wusste ich, dass der Tag gut wird. Es wurden schöne Stunden: Zwei verschiedene Welten und Generationen verstanden sich wortlos.


Christine Schmalnauer

Dienstag, 21. April 2015

Swasiland: Treffen mit einem früheren Patenkind

Der Tag beginnt mit einem tierischen Diebstahl: Eine kleine Meerkatze nutzt eine offene Tür und die kurze Abwesenheit eines Paten, um einige Süßigkeiten zu stibitzen. Nach dem wie üblich reichlichen Frühstück fahren wir um 7 Uhr 30 los in Richtung Swasiland. Unterwegs ein kurzer Schrecken: Bei unserem Bus tritt wieder ein Defekt auf, den wir schon behoben glaubten. Ein „fliegender Mechaniker“ behebt ihn endgültig. Die Grenze zu Swasiland passieren wir dann problemlos.  

Hermann Kronsteiner


Nach längerem Warten freue ich mich, die Patenreise-Gruppe endlich begrüßen zu dürfen. Bei einem kurzen Treffen mit dem Manager unseres abgeschlossenes Patenschafts-Projekts Gilgal lernen wir das ehemalige Patenkind Ciniso kennen. Er erzählt uns stolz von seinen Erfahrungen als Patenkind und wie die Arbeit von World Vision ihm und seiner Familie geholfen hat.

Danach geht es zu einer Holz- und Metallwerkstatt, einem Bienenzüchter und einem Wasserprojekt. Begeistert hören wir uns die vielen Geschichten von positiver Veränderung an! Es ist wirklich schön zu sehen, wie die Menschen das Wissen, das sie in Schulungen von World Vision erworben haben, anwenden. Morgen fahren wir dann in unser Patenschafts-Projekt Lubulini.

Lisa Pollhammer, World Vision Österreich

Montag, 20. April 2015

Safari mit Giraffen-Kampf

Nach einer durchregneten Nacht sind wir schon 10 Minuten vor 6 Uhr in der Früh bereit zur Abfahrt. Es ist sehr kühl. Eine kalte Dusche vom Planendach unseres offenen Fahrzeuges überrascht uns. Einige von uns werden ziemlich nass. Der Wind macht die Fahrt zusätzlich ungemütlich.

Zuerst sehen wir auf unserer Safari nur Nebel. Dann tauchen die ersten Schwarzstreifen-Gnus auf.  Highlight ist ein Bock der größten Antilopenart in Afrika, der Elenantilope. Mit unserem Freudengeschrei verschrecken wir ihn aber gleich.

Neben einer Flugbahn im Busch sehen wir Warzenschweine, Strauße, Gnus, Zebras und Impalas.  Unser Guide Alex erspäht ein paar Giraffen. Wir beobachten den minutenlangen Kampf zweier Giraffen-Bullen. Bei der Rückkehr ins Hotel warten schon die Meerkatzen auf uns.

Nach einem reichlichen Frühstück haben wir Zeit für uns. Motiviert durch die Pirschfahrt, setze ich meine Fotosafari auf dem Gelände unserer Lodge fort. Um 16 Uhr beginnt die zweite Safari-Rundfahrt, und wir hoffen auf freundliche Begegnungen mit Elefanten, Naßhörnern und Leoparden.

Arno

Auf Entdeckungsreise im Shakaland

Frühmorgens aus dem weichen Federbett geholt, sitzen wir mit verträumten Augen am Frühstückstisch. Der Kaffegeruch macht uns munter. Wir starten in ein neues Land, das Shakaland! In einer dreistündigen Busfahrt durchstreifen wir die herbstliche Landschaft. Eine dicke Nebeldecke berührt die hügeligen Formen des Landes.

Wassertümpel im Sonnenlicht, Pappelalleen, verbrannte Erde, Maisfelder und knorrige Bäume säumen unseren Wegesrand. Wir durchqueren die Stadt Pietermaritzburg, die im Jahr 1839 von Buren gegründet wurde. Der Großteil der Bevölkerung hat indische Vorfahren.

Kurz vor der Stadt Durban werfen wir einen Blick auf den indischen Ozean. Die Landschaft verändert sich in moderne Hochhäuser und buschige Bäume. Leider ist der Besuch von Durban nicht möglich: Es herrschen seit zwei Tagen Straßenkrawalle wegen der Einwanderungspolitik, sowie auch in Johannesburg und Pietermaritzburg. Als Alternative besuchen wir das Stadion, von wo wir einen Rundblick über Durban haben. 1824 haben sich die Engländer hier angesiedelt. 1835 wurde der Ort nach dem britischen Gouverneur d‘Urban benannt.

Nach der Mittagspause verlassen wir die Stadt und fahren am Tussifluss entlang. Die Autobahn wird von Bananen- und Zuckerrohrpflanzungen gesäumt. Kinder spazieren auf der Fahrbahn. Wir verlassen die Autobahn und fahren in die Bergwelt der Zulus. Dicke Regenwolken hängen über dem Shakaland. Schirmakazien und verschachtelte Hütten prägen die Landschaft. Bunte Wäsche flattert vor den Hütten. In unserem Reisebus hört man wieder das Lachen der Paten, das Mittagschläfchen ist beendet und auch die Neugierde erwacht.

Im Hotel angekommen, beziehen wir Hütten im typischen Stil der Zulu. Die imposante Folklore-Darbietung erfreut unsere Herzen. Wir sehen nackte, nur mit Fellen bekleidete Männer. Lautes Trommeln umrahmt die Zeremonie, und unsere Hüften schwingen im Rhythmus mit. Es wird dunkel im Shakaland. Wie versteinert stehen wir im fremden Land. Da der Strom in der Region ausgefallen ist, gehen wir im Schein von Fackeln zu unserem heutigen Restaurant. Es werden afrikanische Gerichte gereicht. Wir trinken Wein und sind dankbar für diesen Tag, an dem wir so viel erleben konnten.

Hilde Steiner

Freitag, 17. April 2015

Ausflug nach Lesotho

Auf dem 2.873 Meter hoch gelegenen Sani Pass in Lesotho haben wir das höchstgelegene Pub Afrikas besucht - für mich ein erster Höhepunkt unserer Patenreise. Das eigentliche Highlight war aber nicht das Pub selbst, sondern die Anreise: Auf einer abenteuerlichen Schotterstraße haben wir dafür drei Stunden gebraucht.

Da uns der Wettergott wieder sehr gnädig war, genossen wir bei den Fotostops atemberaubende Ausblicke. Schönen Bilder konnten wir auch von Pflanzen, Affen und Antilopen schießen. Alex, unser Reiseleiter, sorgte für Gelegenheiten, um auch noch das kleinste Vogerl ablichten zu können.

Auf der Passhöhe besuchten wir ein Basotho-Dorf. Die Besichtigung einer aus Steinen errichteten Rundhütte zeigte mir, mit wie wenig Hausrat eine Familie auskommen kann. Wenn ich da als Single an mein vollgeräumtes Haus denke…

Auch unser Mittagessen nahmen wir in dem Pub ein, das ein wenig an eine österreichische Berghütte erinnert - etwa wegen der Ski an der Wand. Auch die gute Gemüsesuppe und die Außentemperatur von nur 10 Grad ließen ein wenig Heimatgefühl aufkommen. Ganz gemächlich ging es dann die steile, holprige Strecke zurück in unser Hotel.

Daniel Leitner

Donnerstag, 16. April 2015

Ein Schluck "Betrunkener Tiger"

Nach einem sehr guten Frühstück fuhren wir im Nebel durch die schöne Landschaft der Natal Midlands – ein fruchtbares Gebiet mit vielen Rinderherden.
 
In der Nottingham Road Brauerei, einer der ältesten kleinen Brauereien des Landes: Tyler, der junge Manager, erklärt uns die Besonderheiten der 5 Biersorten. Er geht auch auf die kreativen Biernamen ein, etwa Whistling Weasel (pfeifendes Wiesel) oder Drunken Tiger (betrunkener Tiger; dieses Bier hat den meisten von uns am besten geschmeckt). In der Brauerei wird noch alles von Hand gemacht, sogar das Verschweißen der Etiketten.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu den Howick Wasserfällen. Es ist Herbst in Südafrika. Durch Nebel, Kälte und Nieselregen erreichen wir unser heutiges Ziel: das Sanni Pass Hotel auf 2.473 Meter Seehöhe. Hier übernachten wir. Trotz mehrerer Stromausfälle genießen wir unser Abendessen in gemütlicher Atmosphäre und freuen uns schon auf unseren morgigen Ausflug nach Lesotho.

Hermann Kronsteiner

Erstes Foto-Shooting mit Pavianen

Die heutige Fahrt im Bus ist lang, aber beeindruckend. Wir haben uns die Landschaft nicht so grün vorgestellt. Das Schattenspiel der Wolken über den Bergen fasziniert mich. Zuerst denke ich, die dunklen Stellen an den Berghängen sind verbranntes Gras.

Viele Menschen wohnen in Blechhütten – unter Umständen, die für uns unvorstellbar sind. Trotzdem wirken sie zufriedener, als wir es oft sind.

Bei der Fahrt zu unserer nächsten Unterkunft erleben wir wieder eine Überraschung: Plötzlich taucht inmitten der Natur ein schönes Hotel auf. Alles ist sehr großzügig angelegt.

Nach dem Mittagessen, das uns sehr gut schmeckt, gehen wir auf Fotomotiv-Suche. Und siehe da, wir können die ersten Paviane knipsen.

Die Reise soll so schön und nett weitergehen. Wir sind eine tolle Gruppe!


Elisabeth und Karl Tratberger

Mittwoch, 15. April 2015

Menü mit Krokodil und Antilope

Nach unserer Ankunft in Johannesburg absolvierten wir gleich einen „Marathon-Tag“. Auf dem Programm standen dabei das Weltkulturerbe „Cradle of Humankind“ (Wiege der Menschheit), das Maropeng Center und die Sterkfontein Höhle. Hier hatten wir müde Krieger fast 200 Stufen zu bewältigen. Im Anschluss wurden wir mit dem sehr schönen Misty Hills Country Hotel entschädigt.  Wir bezogen die Zimmer und ruhten uns etwas aus.

Dann trafen wir uns zu einem Abendessen, das uns wirklich begeisterte: die verschiedenen Fleischsorten wurden direkt vom Spieß auf den Teller geschnitten. Es gab Rind und Huhn, aber auch Krokodil, Antilope und Kudu (eine spezielle Antilopenart). Alles schmeckte ausgezeichnet. Auf dem Tisch stand eine kleine „gehisste Fahne“. Wenn man die Fahne umlegte, war dies das Zeichen für den Kellner, dass man satt war. Müde fielen wir dann in unsere Betten.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns, mehr oder weniger ausgeschlafen, an einem guten Frühstücks-Buffet. Um 7 Uhr 30 machten wir uns in die Provinz  KwaZulu-Natal zu den großen Drakensbergen auf.

Unser Busfahrer Abraham und unser Reiseleiter Alex (er kommt aus Holland und lebt seit 26 Jahren in Südafrika) überraschten uns damit, dass wir die Panoramaroute und nicht die Autobahn nahmen.

Wir fanden ein tolles Plätzchen für einen Fotostop und konnten dort entzückende afrikanische Tiere aus Ton erstehen. Danach ging es ins Hotel, wo wir ein Mittagessen einnahmen. Am Nachmittag  konnten wir die Umgebung genießen – ein Buschbock hat uns auch besucht. 

Elfi Meyer


PS: Unsere Mitreisende Hilde ließ sich durch die Drakensberge zu einem schönen Gedicht inspirieren:

Wo sanft das Abendlicht sich neigt
gehorsam die Natur hier spricht
Vogelgeschnatter
bewegtes Grün
Lebensfreude
gebrannte Haut
des Nachts die Stille.


Dienstag, 14. April 2015

Von Wien via München nach Johannesburg

Mir ging es wie immer vor Reisen: Schon am Tag vor der Abreise spürte ich, wie meine Aufregung stieg. Vieles war noch zu organisieren. Dazu kam, dass es meine erste Afrikareise war - und mein erster Langstrecken-Flug: Von München nach Johannesburg ist man 10,5 Stunden in der Luft.

Am Sonntag war es soweit: Mit dem Zug fuhren wir nach Wien. Gegen 15 Uhr trafen sich alle von Wien startenden Mitreisenden am Check-in des Flughafens. Monika und Moira von World Vision hatten alles gut vorbereitet, und so ging es recht schnell. Zugleich hatten wir Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen. Monika verließ uns dann wieder, während Moira uns auf der Reise begleiten wird. Um 17 Uhr konnten wir endlich an Bord gehen, um nach München zu fliegen. Dort stießen weitere sechs Reiseteilnehmer zu uns. Nun waren wir vollzählig.

Es war schon dunkel, als der Airbus der South African Airlines kurz nach 21.00 Uhr abhob. Viel geschlafen haben ich und die anderen Reiseteilnehmer nicht. Doch der Flug verlief bis auf ein paar Turbulenzen ruhig. Um 6.00 Uhr früh konnten wir durch die Flugzeugfenster einen wunderschönen Sonnenaufgang genießen. Auch ein Frühstück wurde uns serviert, bevor wir in Johannesburg landeten. Da die Einflugschneise des Flughafens im Nebel lag, machte der Kapitän zuvor eine ausgiebige Ehrenrunde. Wir waren erleichtert, als wir alle unser Gepäck wieder erhalten hatten. Vor dem Flughafen erwartete uns Alex, unser Guide. Mit einem etwas ehrfürchtigen Gefühl betrat ich erstmals afrikanischen Boden und wartete auf den Bus, der uns in den kommenden Tagen quer durch das östliche Südafrika begleiten wird.

Franz Asen

Montag, 13. April 2015

Auftakt zur Patenreise 2015 nach Swasiland

Die World Vision-Patenreise ins südliche Afrika hat begonnen! 19 Patinnen und Paten werden in den nächsten 2 Wochen Südafrika und Swasiland bereisen. Höhepunkt wird das Treffen mit ihren Patenkindern sein.

19 Patinnen und Paten aus Österreich haben sich gestern auf den Weg ins südliche Afrika gemacht. Heute sind sie gut in Johannesburg angekommen. Auf einer Rundreise werden sie zuerst Südafrika kennen lernen. Anschließend fahren sie in den benachbarten Kleinstaat Swasiland. Dort steht am 20. April 2015 ein Besuch in unserem abgeschlossenen Projekt Gilgal auf dem Programm. Am 21. und 22. April werden die Patinnen und Paten im Projekt Lubulini ihre Patenkinder treffen. 

In diesem Blog können Sie die Patenreise in den nächsten Tagen miterleben. Unsere Patinnen und Paten werden in Wort und Bild ihre Eindrücke schildern. Viel Freude beim geistigen Mit-Reisen!

Mittwoch, 18. Juni 2014

VIELEN DANK FÜR EURE TEILNAHME!



Gemeinsam haben wir ein großes, starkes und farbenfrohes Zeichen gegen Kindersterblichkeit gesetzt! 1.350 Personen haben unsere Petition „SURVIVE 5“ unterzeichnet. Zusammen fordern wir von der österreichischen Regierung mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit – vor allem für Kindergesundheit. Mit unserem Foto-Wettbewerb haben wir auf dieses Anliegen aufmerksam gemacht.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Müttersterblichkeit

Immer noch stirbt weltweit jede Minute eine Frau durch Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt, Millionen weitere erleiden Infektionen nach der Geburt. 

Das Risiko an Schwangerschaftskomplikationen zu sterben, liegt in den Entwicklungsländern bei 1:16, in reichen Ländern bei 1:2800. 40 Prozent der Todesfälle von Kleinkindern in den ärmsten Ländern sind auf Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt zurückzuführen. In Afrika südlich der Sahara sterben jährlich 1,16 Millionen Kinder innerhalb der ersten 28 Lebenstage.

In den meisten Entwicklungsländern ist die medizinische Grundversorgung völlig unzureichend – und Millionen Schwangere haben nicht einmal dazu Zugang. Dabei hängt das Überleben von Kindern maßgeblich von der Gesundheitsversorgung ihrer Mütter ab. Eine UNICEF-Studie belegt, dass Kinder, die ihre Mütter bis zu sechs Wochen nach der Geburt verlieren, fast niemals ihren zweiten Geburtstag erleben.

Wie World Vision hilft.
  • Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Aufklärung über Gesundheit und Hygiene. Dazu initiieren wir die Gründung von Gesundheitskomitees und schulen deren Mitglieder, die ihr Wissen an die lokale Bevölkerung weitergeben.
  • Um den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern, renovieren wir Gesundheitsstationen und statten diese mit Möbeln und Medikamenten aus und schulen das medizinische Personal.
  • Wir führen Schulungen für Geburtshelferinnen durch und statten diese mit der notwendigen Ausrüstung aus.
  • Wir führen Informationsveranstaltungen für (werdende) Mütter durch und schaffen Bewusstsein dafür, sich während der Schwangerschaft, der Geburt und in der Zeit danach medizinisch bzw. geburtshelferisch betreuen zu lassen.
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!

Mittwoch, 7. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Unterernährung

Jedes Jahr sterben 3 Millionen Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Hunger und Unterernährung, das sind 7.500 pro Tag und 5 Kinder pro Minute.

Da Unterernährung das Immunsystem schwächt, erhöht sich das Risiko, sich mit anderen Erkrankungen, wie Durchfall oder Lungenentzündung, anzustecken massiv. Dadurch ist Unterernährung für 45 Prozent der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren zumindest mitverantwortlich.

Kinder, die in jungen Jahren an (chronischer) Unterernährung leiden, haben ihr Leben lang mit langfristigen Schäden zu kämpfen. Derzeit ist eines von vier Kindern der Welt wegen Unterernährung in seiner Entwicklung beeinträchtigt.

Ursachen für Unterernährung können zu wenig oder die falsche Art von Lebensmitteln für die Entwicklungsbedürfnisse des Kindes sein, aber auch Krankheiten, insbesondere Durchfall, die die Nahrungsaufnahme und Verdauung beeinflussen. Oft führt auch mangelndes Wissen der Mütter zu Unterernährung ihrer Kinder: Viele stillen ihre Kinder gar nicht oder nicht lange genug und auch der Nährstoffbedarf der Kinder wird falsch eingeschätzt.
Wie World Vision hilft.
  • Wir schulen Gesundheitspersonal in der Früherkennung von Unterernährung und informieren es über geeignete Gegenmaßnahmen. Wir fördern die regelmäßige Überprüfung des Ernährungszustandes der Kinder durch freiwillige Gesundheitshelfer.
  • Wir initiieren die Gründung von Müttergruppen und Ernährungsclubs. Dort schulen wir Mütter über die Wichtigkeit ausschließlichen Stillens während der ersten sechs Lebensmonate ihrer Babies und informieren sie darüber, wie sie ihre Kinder nach der Stillphase mit örtlich verfügbaren Lebensmitteln gesund und ausgewogen ernähren können. Dieses Wissen geben die Mütter an andere Frauen in der Gemeinde weiter.
  • In Fällen akuter Unterernährung versorgen wir Mütter mit spezieller Aufbaunahrung für ihre Kinder.
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!

Dienstag, 6. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: HIV/AIDS

Jedes Jahr gibt es rund 260.000 HIV-Neuinfektionen bei Kindern (von 0 bis 14 Jahren). Fast 90 Prozent dieser neuen Infektionen treten in Afrika südlich der Sahara auf.

Das HIV-Virus schwächt das menschliche Immunsystem und verursacht in weiterer Folge AIDS. Kinder, die von Frauen mit einer HIV-Infektion geboren werden, haben ein erhöhtes Krankheitsrisiko, wenn es keine Frühintervention und angemessene Behandlung nicht verabreicht werden. In armen Ländern kommen jeden Tag 1.750 Kinder mit HIV zur Welt.

Ohne antiretrovirale Therapie (ART) sterben die meisten dieser Kinder, bevor sie 5 Jahre alt sind: etwa 30 Prozent sterben im Alter von einem Jahr und 50 Prozent im Alter von zwei Jahren. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung kann eine Verlängerung der Lebensdauer HIV-infizierter Kinder um über 90 Prozent ermöglichen. Derzeit erhalten nur 34 Prozent der infizierten Kinder eine geeignete Therapie, bei den Erwachsenen liegt die Zahl bei 64 Prozent.
Wie World Vision hilft.
  • In altersgerechten Programmen schulen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Ansteckungswege und die Vermeidung einer HIV-Infektion.
  • Wir leisten Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung, sich einem HIV-Test zu unterziehen. Nur so kann gewährleistet werden, dass einerseits weitere Ansteckungen verhindert werden und die Betroffenen andererseits frühzeitig eine lebensrettende Therapie in Anspruch nehmen können.
  • Wir informieren werdende Mütter über die Risiken einer HIV-Infektion, empfehlen ihnen die Durchführung eines HIV-Tests und sorgen für die medizinische Beratung und Behandlung, um eine Mutter-Kind-Übertragung zu verhindern.
  • Mit gezielter Bewusstseinsbildung sensibilisieren wir die Bevölkerung für das Thema und arbeiten gezielt an der Entstigmatisierung von HIV/AIDS-Betroffenen und deren Familien.
  • Wir fördern die Gründung und Schulung lokaler Gruppen zur Betreuung von HIV-Betroffenen und durch AIDS verwaisten Kindern und schulen örtliche Gesundheitshelfer, um die Pflege für chronisch Kranke zu verbessern.

Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!

Montag, 5. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Neugeborenen-Sterblichkeit

Jedes Jahr sterben 2,9 Millionen Neugeborene, 1 Million während ihres ersten Lebenstages.

Die Neugeborenen-Sterblichkeit stellt eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren dar und macht weltweit 44 Prozent der Todesfälle dieser Altersgruppe aus.

Viele Todesfälle von Kindern in den ersten 28 Lebenstagen sind eine Folge von Krankheiten, die mit bewährten und kosteneffektiven Interventionen leicht vermeidbar oder behandelbar sind: Weltweit mehr als 20 Prozent aller Todesfälle bei Neugeborenen sind die Folge einer Blutvergiftung. Meningitis verursacht 12 Prozent und Lungenentzündung 10 Prozent der Todesfälle.

Mehr als ein Drittel der Todesfälle unter Neugeborenen wird durch Komplikationen bei einer Frühgeburt verursacht. Investitionen in die Müttergesundheit helfen, insbesondere in den Einsatz von Hebammen vor Ort. Die Versorgung sollte auf 24 Stunden rund um die Zeit der Geburt konzentriert sein, weil in diesem Zeitraum die Gefahr der Müttersterblichkeit am höchsten ist.

Die meisten dieser Todesfälle sind vermeidbar. Obwohl Fortschritte bei der Senkung der weltweiten Todesfälle bei Neugeborenen gemacht wurden – im Jahr 1990 lag die Zahl noch bei 4,6 Millionen– gibt es noch viel zu tun.

Wie World Vision hilft.

  • Wir schulen medizinisches Personal und Geburtshelferinnen in unseren Projektgebieten und renovieren und statten Gesundheits- und Geburtenstationen aus.
  • Wir schulen und beraten werdende Mütter und überzeugen sie davon, sich rechtzeitig vor der Geburt zu einer Geburtenstation zu begeben oder eine Geburtshelferin zu rufen, damit die Geburt von Fachpersonal begleitet werden kann.
  • Wir statten Geburtshelferinnen und Gesundheitsstationen mit Fahrrad-Ambulanzen aus, die den Transport von schwangeren Frauen ermöglichen.
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr! - See more at: http://worldvisionaustria.blogspot.co.at/#sthash.28TH2Ob1.dpuf
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr! - See more at: http://worldvisionaustria.blogspot.co.at/#sthash.28TH2Ob1.dpuf
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr! - See more at: http://worldvisionaustria.blogspot.co.at/#sthash.28TH2Ob1.dpuf

Sonntag, 4. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Lungenentzündung

Jeden Tag sterben 3.000 Kinder unter 5 Jahren an Lungenentzündung. Damit ist diese Krankheit die häufigste Todesursache bei Kleinkindern.

Keine andere Krankheit tötet weltweit so viele Kleinkinder wie Lungenentzündung: 17 Prozent aller Todesfälle in dieser Altersgruppe werden dadurch verursacht. Bei Säuglingen bis zum Alter von einem Monat macht dieser Anteil sogar 26 Prozent aus. 99 Prozent aller Mädchen und Buben, die an Lungenentzündung sterben, kommen in den Entwicklungsländern zur Welt. Verschiedene Bakterien und Viren können zu einer Lungenentzündung führen. Besonders gefährdet sind Frühgeborene und Kleinkinder.

Dabei könnten diese Kinder durch einfache Maßnahmen vor einer Lungenentzündung geschützt werden: Eine ausreichende und gesunde Ernährung von Kindern unter fünf Jahren stärkt das Immunsystem. In den ersten sechs Lebensmonaten ist ausschließliches Stillen wichtig. Die Kinder müssen vor Kälte, Nässe und mangelnder Hygiene geschützt werden. Regelmäßige Untersuchungen helfen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Impfungen gegen Pneumokokken und Haemophilus Influenza beugen einer Lungenentzündung vor. Lungenentzündung ist mit Hilfe von Antibiotika heilbar. Wichtig für die Therapie ist die genaue Beobachtung der Symptome.

Wie World Vision hilft.
  • Wir sorgen dafür, dass Kleinkinder Schutzimpfungen erhalten und erkrankte Kinder mit Antibiotika behandelt werden.
  • Wir unterstützen Mütter und Väter dabei, ihre Kinder ausreichend zu ernähren – was ihr Immunsystem stärkt.
  • Wir klären die Bevölkerung in den Projektgebieten über Hygiene-Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen auf. Das schützt Kleinkinder vor Erkrankungen wie Durchfall, die ihren Körper schwächen und anfälliger für eine Lungenentzündung machen. 
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!

Samstag, 3. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Malaria

Malaria tötet jeden Tag rund 1.200 Kleinkinder. Kinder, die überleben, leiden oft lebenslang an den Folgen.

Malaria ist weltweit einer der Top-Killer von Kleinkindern. Auf den Menschen übertragen wird der Malaria-Erreger durch den Stich der Anopheles-Mücke. Jedes Jahr sterben daran rund 450.000 Mädchen und Buben unter fünf Jahren – das ist ein Kind pro Minute. Insgesamt erkranken jedes Jahr geschätzte 219 Millionen Menschen an Malaria. Kinder, die durch Unterernährung geschwächt sind, haben ein besonders hohes Risiko, an Malaria zu sterben. Außerdem kann die Krankheit das Gehirn von Kindern bleibend schädigen. All das führt dazu, dass der Kreislauf der Armut weitergeht.

Malaria verursacht nicht nur eine menschliche Tragödie, sondern lähmt auch die Wirtschaft. Afrika verliert dadurch etwa 12 Milliarden US-Dollar jährlich. Der Grund ist, dass Millionen Menschen wegen ihrer Erkrankung nicht arbeiten können. In Afrika ist Malaria auch für 30 Prozent aller von Kindern versäumten Schulstunden verantwortlich.


Wie World Vision hilft.

World Vision schützt die Bevölkerung in Risikogebieten durch ein Bündel von Maßnahmen vor Malaria und ihren tödlichen Folgen:
  • 2013 hat World Vision 1,8 Millionen imprägnierte Moskitonetze verteilt. Sie schützen vor den Stichen der Anopheles-Mücke.
  • 10.000 Gesundheitshelfer wurden 2013 durch World Vision in der Malaria-Prävention geschult.
  • World Vision unterstützt Frauen dabei, ihre Babys und Kleinkinder ausreichend zu ernähren. Denn nur gut ernährte, gesunde Kinder sind kräftig genug, um eine Malaria-Infektion zu überstehen.
  • World Vision setzt sich dafür ein, dass Kinder und Familien in Malaria-Gebieten Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten.
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!

Freitag, 2. Mai 2014

Aktionswoche Gesunde Kinder Weltweit: Durchfallerkrankungen

Jeden Tag sterben etwa 1.600 Kinder an Durchfall. Damit zählen Darminfektionen zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern unter 5 Jahren.

Durchfall wird durch virale oder bakterielle Infektionen des Verdauungstraktes verursacht. Jedes Jahr fallen mehr als 580.000 Kinder, die meisten von ihnen unter 2 Jahren, derartigen Infektionen und ihren Folgen zum Opfer. Die häufigste Ursache von Durchfall ist das Rotavirus. Es verursacht rund 28 Prozent der Todesfälle.

Derzeit haben 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Sie trinken verunreinigtes Wasser aus Bächen und Tümpeln. Aber auch mangelnde Hygiene – über 2,5 Milliarden Menschen müssen derzeit ohne funktionierende Toiletten auskommen – und der Verzehr kontaminierter Lebensmittel führen zu Durchfallerkrankungen, die besonders für Kleinkinder lebensgefährlich sind.

Während die Krankheit selbst in der Regel nicht tödlich ist, können die Austrocknung und der Salzverlust aus dem Körper zum Tod führen. Ohne geeignete Behandlung sind prinzipiell alle Altersgruppen von diesem Risiko betroffen, doch Kinder sind am stärksten gefährdet, weil ihre kleinen Körper besonders schnell austrocknen können.

Wo Kinder regelmäßig unter Durchfall leiden – etwa in Gegenden ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser – sind sie auch sehr häufig mangelernährt und dadurch in ihrer Immunabwehr geschwächt. Besonders bei Kleinkindern im Alter unter sechs Monaten können Durchfälle auch bleibende Schäden verursachen.




Wie World Vision hilft.

Zur Vermeidung von Durchfallerkrankungen setzen wir folgende Maßnahmen:
  • Wir beraten Müttern, ihre Kinder bis zum Alter von sechs Monaten ausschließlich zu stillen, um sicherzustellen, dass die Säuglinge keine verseuchte Nahrung oder Wasser zu sich nehmen. Weiters informieren wir sie über die Ursachen von Durchfall, über einfache Behandlungsmethoden und die Notwendigkeit, im Notfall eine Gesundheitsstation aufzusuchen.
  • Durch den Bau von Brunnen und sicheren Toilette-Anlagen schützen wir die Bevölkerung in unseren Projektgebieten vor gefährlichen Infektionen.
  • In Schulungen schaffen wir ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Hygiene. Denn durch regelmäßiges Händewaschen mit Seife und die sorgfältige Aufbewahrung von Lebensmitteln können viele Krankheiten vermieden werden.
  • Wir informieren über die Notfall-Behandlung mit Oral-Rehydratation (Zucker-Salz-Lösungen kombiniert mit Zink-Zusätzen), die Kindern hilft, sich schneller zu erholen. Zusätzlich unterstützen wir diverse Impfprogramme.
Unterstützen Sie unsere Petition an die österreichische Bundesregierung und nehmen Sie an unserem Fotowettbewerb mit tollen Preisen teil.
Hier erfahren Sie mehr!